Bach, StefanKohlhaas, MichaelMeinhardt, VolkerPraetorius, BarbaraWessels, HansZwiener, Rudolf1996-07-242020-01-032022-11-252020-01-032022-11-251995https://orlis.difu.de/handle/difu/22006Als theoretische Idee ist die Lenkung der Umweltnutzung über Preise - nichts anderes wird ja durch eine ökologisch ausgerichtete Steuer(reform) beabsichtigt - in der Umweltökonomie gut gelitten. Über die konkreten Effekte derartiger Konzepte war aber bisher vergleichsweise wenig bekannt. Diese Lücke wird durch vorliegende Arbeit, ein Forschungsgutachten im Auftrag von Greenpeace, zu Teilen geschlossen. In ihr werden die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Energiesteuer untersucht, deren Aufkommen - entsprechend dem Markenzeichen von Öko-Steuern: Aufkommensneutraltität - an die Unternehmen (Senkung der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung) und die privaten Haushalte (öko-Bonus) zurückerstattet wird. Ergebnis der DIW-Studie: Auch bei nationalem Alleingang ist eine derartige Öko- Steuer wirtschaftlich positiv zu beurteilen; selbst bei vorsichtiger Schätzung ist mit einer halben Million zukünftiger Beschäftigter zu rechnen. Verschwiegen wird nicht, daß es Gewinner und Verlierer gibt und daß es durch diesen Strukturwandel zu sektoralen Verwerfungen kommen kann. Da Teile der negativ betroffenen Branchen - wie etwa Montan- oder Chemieindustrie - räumlich konzentriert sind, sind auch regionalwirtschaftlich negative Effekte nicht auszuschließen. - Bgm.Wirtschaftliche Auswirkungen einer ökologischen Steuerreform.MonographieB96020266UmweltpolitikUmweltökonomieSteuerBesteuerungFinanzreformWirkungsanalyseWirtschaftEnergiepreisWirtschaftssektorÖkosteuerUmweltsteuer