Herlyn, UlfertHarth, Annette1998-03-132020-01-032022-11-262020-01-032022-11-261996https://orlis.difu.de/handle/difu/25838Die kleinräumigen Segregationsprozesse, die den städtischen Alltag in spezifischer Weise nachhaltig strukturieren, sind - besonders in den sich herausbildenden neuen Stadtstrukturen ostdeutscher Städte - eine wichtige Aufgabe der Stadtforschung und der lokalen Planungspolitik. Vorliegende Ausführungen beziehen sich deshalb vorrangig auf die residentielle Wohnmobilität innerhalb einer Stadt bzw. Stadtregion, und zwar unter dem Aspekt, ob und inwiefern sich die räumliche Entfernung der Bewohnerschaft nach dem Kriterium sozialer Schichtzugehörigkeit verändert. Es wird das Ausmaß der Segregation in der DDR skizziert, und es wird die Differenzierung der Sozialstruktur und der Wohnstandorte im Zuge des gesellschaftlichen Umbruchs dargestellt. Es folgen die Erörterung von Umfang und Begründung der Mobilitäts- und Segregationsprozesse in ostdeutschen Städten und die Beurteilung der Segregation aus der spezifischen Situation der Betroffenen. - (n.Verf.)Soziale Differenzierung und soziale Segregation.Aufsatz aus SammelwerkB97060122SegregationSozialwandelStadtsoziologieSozialstrukturWohnenWohngebietWohnungsmobilitätBefragungRegional