Oschkinis, Waldemar1981-05-292020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251972https://orlis.difu.de/handle/difu/475392Lernbehinderung wird insbesondere durch den Trend der intellektuellen Leistungssteigerung immer mehr zu einem sozialen Problem, indem die Außenseiterposition Lernbehinderter verschärft, ihre eigenen Entscheidungsmöglichkeiten eingeschränkt und die Eingliederung in das Berufsleben beträchtlich erschwert werden. Anhand einer empirischen Erhebung der Dimensionen soziale Herkunft, Berufseingliederung, Verhalten am Arbeitsplatz, Familienstand, fürsorgerische Erziehungshilfe und Kriminalität versucht der Autor, die sozialen Erfolgschancen Lernbehinderter zu ermitteln. Als charakteristisch für Lernbehinderte wird angesehen, daß sie meist aus der Unterschicht stammen und die Unterprivilegierung sich im Laufe von Schule und Berufsleben verschärft. Der Ausbildungszustand ist unzureichend, trotzdem ist eine Eingliederung am Arbeitsplatz möglich; ihre Berufstätigkeit beschränkt sich weitgehend auf bestimmte Hilfsberufe in wenigen Erwerbszweigen; die Erziehungsarbeit der Schule wird durch das Berufsleben nicht fortgesetzt, obwohl Weiterbildungsmaßnahmen und Förderungsmöglichkeiten sinnvoll wären. Abschließend werden Verbesserungsmöglichkeiten zur sozialen Eingliederung Lernbehinderter diskutiert. mk/difuSonderschuleLernbehinderungLernbehinderterBerufseingliederungWeiterbildungSozialisationSozialwesenSoziographieArbeitsbedingungSchuleLernbehinderung und soziale Eingliederung. Eine Studie zur sozialen Position Lernbehinderter.Graue Literatur056738