1993-09-222020-01-042022-11-262020-01-042022-11-261993https://orlis.difu.de/handle/difu/96801Der Palast der Republik wurde nach einer Bauzeit von 32 Monaten im April 1976 auf dem Grundstück des abgerissenen Stadtschlosses fertiggestellt. Innerhalb des Bauwerkes wurden dabei auf einer Stahloberfläche von 170 000 qm circa 720 Tonnen Spritzasbest aufgebracht. Die hohe Asbestkontamination des Gebäudes entstand bereits während der Bauphase, vor allem aber im Betrieb des Palastes infolge von Oberflächenzerstörung an den Spritzasbestbeschichtungen durch die damit verbundenen Faserfreisetzungen. Das dokumentierte Gutachten gibt Auskunft über den Umfang der Asbestverwendung, die dadurch bedingte Umweltgefährdung und die Sanierungsmöglichkeiten des Palastes. Es kommt zu dem Ergebnis, daß die Asbestverseuchung den Gefährdungsgrad der Dringlichkeitsstufe I aufweist und daß der Asbest vollkommen nur zu entfernen ist, wenn das Gebäude auf den Rohbauzustand zurückgeführt wird. wi/difuPalast der Republik Berlin. Die Asbestentsorgung des ehemaligen Palastes der Republik. Zusammenfassende Darstellung Stand März 1993.Graue LiteraturS93330029GebäudeUmweltbelastungAsbestUntersuchungBewertungGutachtenEntsorgungUmweltschutzBebauungGesundheitsgefährdungSanierungsmethode