Herzog, Matthias2015-06-182020-04-272022-11-292020-04-272022-11-2920140022-5940https://orlis.difu.de/handle/difu/261503Hat die Beachtung kultureller Merkmale bei der gutachterlichen Einschätzung von familiärer Kommunikation einen relevanten Erklärungswert? Wird dadurch eine Kindeswohlgefährdung erkennbar? Die These ist, dass kulturelle Merkmale in der modernen Gesellschaft kein aussagekräftiges Konstrukt für eine forensische Begutachtung darstellt, sondern bestenfalls für eine Verbesserung der Arbeitsbeziehung zwischen Gutachter und Familie geeignet ist. Der Aufsatz verfolgt das Ziel, soziologisches Wissen so aufzuarbeiten, dass in der Begutachtungspraxis der Begriff Kultur handhabbar wird. Es werden Aspekte für die forensische Praxis - gegliedert in Exploration, Interaktionsbeobachtung und in den testdiagnostischen Prozess - beschrieben. Das Schriftstück versteht sich als Annäherung an das Themenfeld sowie als Anregung für Forschungsvorhaben.Immigration und Familiendiagnostik: Soll man bei einem Familienrechtsgutachten kulturelle Merkmale berücksichtigen?ZeitschriftenaufsatzDMR140597SozialwesenSozialarbeitJugendhilfeEinwanderungFamilieAusländerInteraktionBefragungFamilienrechtMigrationshintergrundKindeswohlgefährdungDiagnoseInterkulturelle KompetenzHausbesuchBegutachtungSoziale HerkunftMigrationshintergrund