Peyrony, JeanDenert, Olivier2012-07-302020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620120034-0111https://orlis.difu.de/handle/difu/175009Die Autoren betonen, dass Grenzräume einen integrierten Entwicklungsansatz und eine grenzüberschreitende Governance erfordern (demokratisch und mehrstufig), um die Verantwortlichkeit gegenüber den Bürgern und den sozio-ökonomischen Akteuren, die Erkennbarkeit und die Unterstützung durch die regionalen und nationalen Ebenen sicherzustellen. Zurzeit gibt es für die meisten Grenzräume keine relevanten statistischen Indikatoren. Solche Indikatoren sind dennoch unentbehrlich für die Herstellung gemeinsamer regionaler Kenntnisse, auf denen gemeinsame Politik und Aktionen aufgebaut werden können. Grenzräume setzen voraus, dass ihre Entwicklung auf jeder Seite der Grenze vorangebracht wird, um negative Effekte der Grenze zu überwinden, Potenziale durch die Entwicklung von Projekten auszuschöpfen und auf die Bedürfnisse der Einwohner einzugehen. Der Artikel untersucht die Funktion der raumbezogenen Informationen bei der räumlichen Planung in Grenzräumen. Er behandelt das Konzept des "Grenzraums", zeigt die verschiedenen Maßstabsebenen der Grenzräume in der europäischen Raumplanung am Beispiel der Grenze Frankreich/Luxemburg, welche Werkzeuge - in der Perspektive der multi-level Governance - zur Verfügung stehen können. Schließlich geht es um die Anforderungen, Herausforderung und Möglichkeiten raumbezogener Informationen in einem grenzüberschreitenden Kontext.Planning for cross-border territories: The role played by spatial information.ZeitschriftenaufsatzDM12071010RaumplanungGrenzraumRegionalentwicklungRegionalplanungInformationPlanungsinformationssystemGrenzüberschreitende ZusammenarbeitRegionale ZusammenarbeitGovernanceRegional GovernanceGrenzregionGrenzüberschreitende PlanungInformationsaustauschRauminformationssystem