Seidling, Walter1992-06-152020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261990https://orlis.difu.de/handle/difu/570736Die Bodenvegetation (Unterwuchs) des Waldes gilt als wichtiger Indikator bei der Ursachenforschung für das Waldsterben. Der Autor untersuchte die Krautschichten von 16 Westberliner Probeflächen in Kierfernjung- und Kiefern-Eichenaltbeständen in einer 3-jährigen Langzeitstudie u. a. populationsbiologisch, vegetations- und bestandskundlich. Für die lichtklimatischen Untersuchungen stellt der Autor eine eigens entwickelte Methode vor. Um den Einfluß des Baumbestandes auf die Krautschicht zu messen, wurde der Baumbestand in den jeweils 400 qm großen Untersuchungsflächen nach Position, Stamm- und Kronenumfang ausgemessen und etwa 4 qm große Krautschichtrasterflächen regelmäßig ausgezählt. Eine ausgeprägte Zonierung der Bodenvegetation in Stammnähe konnte festgestellt werden. Korrelationen zwischen Blattflechtenvegetation in den unteren 70 cm der Stämme und der Schwefeldioxid-Belastung der Luft konnten festgestellt werden. Das zeitliche Fluktuieren einer Population wird mit den Wechseln in der Stickstoffmineralisation erklärt. wev/difuWaldWaldflächeWaldsterbenÖkosystemKieferEichePflanzengesellschaftUnterwuchsKrautschichtNährstoffErhebungsmethodeMethodeForstwirtschaftUmweltschutzNaturNatur/GrundlagenVegetationRäumliche und zeitliche Differenzierungen der Krautschicht bodensaurer Kiefern-Traubeneichenwälder in Berlin/West.Monographie158740