Kautt, Dietrich1985-01-092020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261984https://orlis.difu.de/handle/difu/509748Seit Anfang der 60er Jahre wurde der Begriff der "städtebaulichen Dominante" als Argument in die allerorts geführte Diskussion um Neubauvorhaben eingeführt. Die anschließende, gerade zu massenhafte Verwendung von Hochhäusern als städtebauliches Gestaltungsmittel ist sichtbarer Beweis für die Werbewirksamkeit der Dominantenvorstellung. Die von Bruno Taut beabsichtigte Symbolwirkung der "Stadtkrone" als Ausdruck höchster kultureller Leistung wurde verkehrt in einen Ausdruck höchster wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit der Bauindustrie. Dieser Wandel, der auch einen Wandel im Gesellschaftsbewusstsein ausdrückt, wird in seiner ideengeschichtlichen Dimension beschrieben. hezStadtplanung/StädtebauStadtgestaltungGestaltungselementHochhausDominanteIdeengeschichteStadtkrone oder städtebauliche Dominante - Herkunft und Wandel einer Idee.Zeitschriftenaufsatz092434