Hoffmann, Dagmar1980-01-302020-05-202022-11-252020-05-202022-11-251975https://orlis.difu.de/handle/difu/433911Am Beispiel der Hessischen Berglandklinik Bad Endbach als Nachsorgekrankenhaus für die Universitätskliniken Marburg und Gießen untersucht die Arbeit Vor- und Nachteile einer solchen Organisationsform. Dabei wird u. a. festgestellt, daß für den funktionsgerechten Ablauf in der Patientenversorgung eine enge ärztliche Zusammenarbeit zwischen Akutkrankenhaus und Nachsorgeklinik bei eigenem Ärzteteam der Nachsorgeklinik, aber regelmäßigen Konsultationen durch Ärzte der Akutklinik unbedingt erforderlich ist. Notwendig ist darüber hinaus qualifiziertes Pflegepersonal in ausreichender Besetzung, das zeitweilig auch im Akutkrankenhaus tätig sein sollte, sowie eine großzügig angelegte Krankengymnastische Abteilung mit gut ausgebildeten Fachkräften und täglichen ärztlichen Visiten. Als unerläßlich wird weiterhin eine Wiedervorstellung in der Ambulanz des Akutkrankenhauses nach Abschluß der Behandlung in der Nachsorgeklinik angesehen. Besonders negativ für die Nachsorgefunktion wirkt es sich aus, wenn ärztliche Visiten nur ein- bis zweimal wöchentlich stattfinden, wenn eine direkte Versorgung der Nachsorgekrankenhäuser durch Ärzte der Akutklinik besteht und wenn Akut- und Nachsorgeklinik nur einen gemeinsamen Bereitschaftsdienst haben.bg/difuKrankenhausNachsorgeklinikKrankenversorgungGesundheitswesenKrankenanstaltAkutkrankenhaus und Nachsorgeklinik - Funktion und Bedeutung der Nachsorgeklinik am Beispiel der Hessischen Berglandklinik Bad Endbach.Monographie008283