Boehme, Sylvia1988-03-022020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261986https://orlis.difu.de/handle/difu/540688Die Komponenten Klima, Boden, Flora und Fauna und ihre Wechselwirkungen erfahren in der Stadt im Vergleich zum Umland qualitative und quantitative Veränderungen. Die Autorin versucht am Beispiel der Stadt Erfurt, derartige Komponenten zu analysieren und ihre Wechselwirkungen aufzuzeigen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass in Industrie- und Zentrumsgebieten ein hoher Oberflächenversiegelungsgrad besteht bei einem geringen Vegetationsflächenanteil. Günstigere Verhältnisse sind in älteren Wohngebieten mit offener Bebauung anzutreffen. Zwar charakterisieren Oberflächenversiegelungsgrad und Vegetationsflächenanteil bei Verwendung kleinmaßstäblicher Karten Veränderungen der natürlichen Umwelt in ausreichendem Maße; im größeren Maßstabsbereich ist jedoch die Bestimmung des biologischen Aktivitätswertes zu empfehlen, in dem neben den unterschiedlichen Flächenanteilen auch die Unterschiede des Vegetationsvolumens (assimilierende Blattfläche) berücksichtigt werden. Die Vegetation als natürliches Landschaftselement erfüllt in der Stadt wichtige Funktionen, wie Klimatisierung, Verbesserung des lufthygienischen Zustandes, Bodenmelioration und -regeneration, Nahrungs- und Unterschlupfangebote für die Tierwelt und schließlich die ästhetische und psychohygienische Wirksamkeit als Gestaltungsmittel in Erholungsräumen.(ben)FlächennutzungVegetationVersiegelungStadtraumStadtstrukturAnalyseverfahrenStadtgebietInnenstadtFloraBodenversiegelungBebauungBaugebietZum Zusammenhang von Oberflächenversiegelung und Vegetationsvolumen städtischer Teilgebiete - dargestellt am Beispiel der Stadt Erfurt.Zeitschriftenaufsatz128147