Strambach, Simone1999-04-222020-01-032022-11-252020-01-032022-11-2519953-89473-984-3https://orlis.difu.de/handle/difu/28214Wissensintensive unternehmensorientierte Dienstleistungen gewinnen zunehmende strategische Bedeutung im sozioökonomischen Strukturwandel. Zum einen durch ihr dynamisches Wachstum, zum anderen durch die indirekten Effekte, Innovationsimpulse und positiven Rückkopplungswirkungen, die von ihnen als einer Quelle externen Wissenstransfers für die Nachfrageseite ausgehen können. Entscheidend sowohl für ihre Wachstumsdynamik, als auch für die Entstehung von Multiplikator-Effekten sind die Interaktion und die Interdependenzen zu anderen ökonomischen Aktivitäten. Die Arbeit setzt auf drei Ebenen mit der Analyse an. Auf der Makroebene wird die Entwicklung dieser Dienstleistungen in Deutschland herausgearbeitet und auf der regionalen Ebene, soweit amtliche Daten es zulassen, weiter differenziert. Im Vordergrund der mikroanalytischen Ebene steht die Interaktion, die mit Hilfe des theoretischen Netzwerkkonzeptes der institutionellen Ökonomie untersucht wird. Die Ergebnisse zeigen, daß Netzwerkbeziehungen eine Schlüsselfunktion im Interaktionsprozeß zwischen Anbietern wissensintensiver Dienstleistungen und deren Nachfragern erfüllen. Außerdem wird die Bedeutung von Netzwerkstrukturen auch speziell für die Anbieter sichtbar. Die Nutzung interorganisationaler Netzwerkstrukturen bietet wissensintensiven Dienstleistungsunternehmen, die in besonderem Maße dem Innovations-, Zeit- und Qualitätswettbewerb ausgesetzt sind, Flexibilitätspotentiale zur Anpassung an die sich schnell verändernde Organisationsumwelt. difuWissensintensive unternehmensorientierte Dienstleistungen: Netzwerke und Interaktion. Am Beispiel des Rhein-Neckar-Raumes.MonographieB98040089WirtschaftsstrukturInformationInnovationTechnologietransferKooperationTertiärer SektorGewerbeStrukturwandelGravitationsanalyseSystemanalyseErhebungUnternehmenskooperation