Hettenbach, Peter1992-01-142020-05-202022-11-262020-05-202022-11-261991https://orlis.difu.de/handle/difu/567625Am Beispiel des Rhein-Neckar-Kreises errechnet der Autor die Substitutionsspielräume für die verstärkte Wiederverwendung von Baustoffen. Erkenntnisleitend ist dabei das Interesse der Schonung mineralischer Ressourcen und der Einsparung von Deponieraum. Da keine geeigneten Daten auf Landkreisebene vorliegen, ist Voraussetzung für die Analyse die Entwicklung eines Prognosemodells, mit dem typisierte Bauwerke, Baumaßnahmen, Baustoffe, Erhaltungs- und Nutzungszeiträume bilanziert werden können. Die Anwendung des Modells auf die Infrastruktur des Untersuchungsgebietes ergibt eine durchschnittliche Anfallmenge von Baustoffen und Aushub von 3,9 t pro Einwohner. Daraus errechnet sich eine minimale Einwohnerdichte von 105 Einwohner pro qkm, um eine Recyclinganlage wirtschaftlich sinnvoll arbeiten zu lassen. Damit würde eine mögliche Wiederverwendungsquote von mehr als 50Proz. erreicht. wev/difuBaustoffBaustoffbedarfErdaushubRecyclingModellPrognoseDeponieStraßenbauHochbauEntsorgungMethodeBebauungAnfall und Wiederverwendbarkeit von abgängigen mineralischen Baustoffen und Erdaushub.Graue Literatur155613