Dallgahs, Ingo2002-10-312020-01-032022-11-252020-01-032022-11-252001https://orlis.difu.de/handle/difu/55454Auf dem Gelände des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs Frankfurt am Main entsteht ein neues Quartier, das Europaviertel. Das Konzept der Neuorientierung der Anthropogeographie hin zu einer raumorientierten Handlungswissenschaft bildet den Ausgangspunkt der Untersuchung. Dieses Konzept wird in der Untersuchung im stadtplanerischen Kontext auf seine Anwendbarkeit geprüft. Ziel der Arbeit ist es, nach einem angemessenen Konzept zur Erforschung stadtplanerischer Prozesse zu suchen und das Konzept am Fallbeispiel Europaviertel in Frankfurt am Main zu erproben. Um dies leisten zu können, wird die Netzwerkanalyse als neues Instrument geographischer Forschung eingeführt und an die sich aus dem theoretischen Teil ergebenden Forderungen angepasst. Am Beginn jeglicher baulichen Maßnahme und damit auch der Stadtentwicklung, steht die Kommunikation. Die beteiligten Akteure müssen sich über Ziele verständigen, über anzuwendende Verfahren und Schritte zur Realisierung des Vorhabens. An diesem Punkt setzt die Arbeit an. Die grundlegende Frage nach der Herstellung des städtischen Raums bedeutet: Welche Interaktionsprozesse und -strukturen lassen sich im Planungsprozess feststellen? Wie lassen sie sich erfassen und analysieren? In welchem Verhältnis stehen Theorie und Empirie im Bezug auf stadtgeographische Forschung? sg/difuDer Planungsprozeß 'Europaviertel' als Netzwerk. Stadtgeographische Forschung im Zeichen von Handlungstheorie, Strukturationstheorie und Spätmoderne.Graue LiteraturDG2508StadtentwicklungsplanungStädtebauNutzungsänderungGüterbahnhofStadtraumInnenstadtbereichStadtteilPlanungsprozessBefragungPartizipationStadtgeographieSozialgeographieFallbeispielNetzwerkanalyse