Leiner, Stefan1994-05-302020-01-042022-11-252020-01-042022-11-251993https://orlis.difu.de/handle/difu/98613Die Studie untersucht anhand eines Städtevergleichs Intensität, Richtung, Zusammensetzung und Folgeerscheinungen des Massenphänomens der Binnenwanderung im Raum Saarland-Lothringen-Luxemburg. Vor dem Hintergrund einer weitreichenden wirtschaftlichen Verflechtung dieser Grenzregionen erfolgt die Analyse des grenzüberschreitenden Vernetzungsprozesses von 1856 bis 1910. Es wird überprüft, inwiefern trennende "Grenzschichten" oder durchlässige "Grenzmembranen" den Wanderungsstrom während der Hochindustrialisierung beeinflußten. Dabei wird das administrative Handeln der verschiedenen Kommunal- und Staatsorgane berücksichtigt. Erörtert wird letztlich die These von sich bis 1914 fortgesetzt verdichtenden, urban- gesellschaftlichen Binnenstrukturen in dieser Region, die das ökonomische Netzwerk maßgeblich ergänzten und somit einen relativ konsistenten, grenzübergreifenden Wirtschafts- und Sozialraum konstituierten. kmr/difuMigration und Urbanisierung. Binnenwanderungsbewegungen, räumlicher und sozialer Wandel in den Industriestädten des Saar-Lor-Lux-Raumes 1856-1910. Malstatt-Burbach, Diedenhofen und Esch-an-der-Alzette im Vergleich.Graue LiteraturS94110041IndustriestadtGrenzraumVerstädterungBevölkerungswanderungBinnenwanderungMobilitätWohnungswesenSoziographieSozialwandelBevölkerungsentwicklungVerwaltungStadtstrukturStatistikMethodeStadtgeschichteStädtevergleich