Schultz, HenrikStein, Ursula2013-01-302020-01-042022-11-262020-01-042022-11-2620120251-3625https://orlis.difu.de/handle/difu/218527Wie müssen Entwurfsprozesse gestaltet sein, in denen sich Akteure aus unterschiedlichen Disziplinen und mit individuellen Interessen über die Entwicklung ihrer jeweiligen Region verständigen? Kann durch gemeinsame Raumerlebnisse von Laien und Experten eine kreative Atmosphäre entstehen, in der Intuition, Körper und Ratio gleichermaßen angeregt werden? Welche Rolle können Metaphern in diesem Zusammenhang übernehmen? Kann eine neue Sprache für den Raum auch neue Ideen für dessen Entwicklung befördern? Der Beitrag sucht nach Antworten auf diese Fragen und stellt anhand zweier Beispiele dar, wie mithilfe von Metaphern die Ideenfindung für regionale Räume befördert werden kann. In den vorgestellten Projekten "Raumvision Südregion Luxemburg" und "Raumperspektiven ZukunftsLAND" sind Metaphern Mittel zur Kommunikation, nicht Vehikel zur Darstellung und Umsetzung architektonischer Entwürfe. Sie stehen auch nicht in der Tradition des Städtebaus der 1950er Jahre, der unter anderem die Metapher des "Gewebes" einsetzte, um die Komplexität des sich wandelnden Stadtgefüges zu veranschaulichen. Auch nicht gemeint sind hier Slogans, die erfunden werden, um bereits vollendete Planungen zu vermarkten oder gar Konflikte zu verschleiern.Raum zum Sprechen bringen: Metaphern in kommunikativen Entwurfsprozessen.ZeitschriftenaufsatzDM13012504RaumplanungRaumstrukturRegionalplanungLändlicher RaumRaumentwicklungSiedlungsstrukturEntwurfPlanungsprozessKommunikationPlanungszielRaumqualitätEntwurfsprozessMetapherVision