Bezahlbarer Wohnraum mit Weltkulturerbe-Charakter. Monolithisches Ziegelmauerwerk.
Hammonia
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Hammonia
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DE
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Hamburg
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0939-625X
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ZLB: Kws 510 ZB 6884
BBR: Z 143
BBR: Z 143
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Abstract
Im Berliner Stadtteil Wedding entstand zwischen 1924 und 1930 die Siedlung Schillerpark im Stil der Berliner Moderne nach Entwürfen des Architekten Bruno Taut. Sie war für den sozialen Wohnungsbau nach dem Ersten Weltkrieg prägend. Mit klaren Formen sowie sozialem Anspruch setzte diese Programmatik außerdem wichtige Akzente für den Städtebau des gesamten 20. Jahrhunderts. Seit 2008 zählt die Siedlung Schillerpark zum UNESCO-Weltkulturerbe. Auf einem Grundstück gegenüber der Siedlung errichtete die Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 (BBWO 1892) die Wohnanlage Schwyzer Straße. Bei der Planung musste nicht nur der Wunsch nach einer wirtschaftlichen Bauweise beachtet werden. Die Architekten hatten auch die Aufgabe, sich mit der Architektur der gegenüberliegenden Siedlung Schillerpark aus den 1920er Jahren auseinanderzusetzen. In dem Beitrag wird beschrieben, wie das Planungskonzept diese Anforderungen erfüllt hat. Das 4-geschossige Gebäude folgt dem Verlauf der umliegenden Straßen und bildet einen geschützten Hof als "grünes Zimmer" für Gemeinschaft und Erholung. Der Gartenhof ist über Durchgänge mit der Weltkulturerbe-Siedlung und den umliegenden Grünanlagen vernetzt. Die Lochfassaden der Wohnanlage führen die Architektur von Bruno Taut weiter. Als Bauweise wurde trotz der sehr hohen Anforderungen an Statik, Brand-, Wärme- und Schallschutz eine monolithische, verputzte Mauerwerkskonstruktion aus dämmstoffverfüllten Ziegeln gewählt.
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Journal
Die Wohnungswirtschaft
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Nr. 1
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S. 36-38