"Die Grenzen kann man sowieso nicht schließen". Migrantische Selbstorganisation - zivilgesellschaftliches Engagement zwischen Ausschluss und Partizipation.
Westfälisches Dampfboot
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Datum
2012
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Herausgeber
Westfälisches Dampfboot
Sprache (Orlis.pc)
DE
Erscheinungsort
Münster
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ISSN
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Standort
ZLB: Kws 25/51
Dokumenttyp
Dokumenttyp (zusätzl.)
DI
Autor:innen
Zusammenfassung
Selbstorganisationen von Migranten setzten der bundesrepublikanischen Praxis, welche eher behördliche Bedürfnisse repräsentiert als jene von Minderheiten, seit den 1960er Jahren vornehmlich emanzipative Bestrebungen entgegen. Dies blieb zumeist als einzige Möglichkeit, am öffentlichen Meinungsbildungsprozess teilzunehmen und gegen die einflussreichen ethnisierenden, kulturalisierenden und spaltenden Vorstellungen zu opponieren. Fähigkeiten im Umgang mit migrationsbedingter, gesellschaftlicher Vielfalt jenseits nationalstaatlicher Logik finden sich bereits im urbanen Alltag. Von hier aus werden sie in globale Diskurse eingebracht. Demgegenüber steht im national verfassten Staat allerdings (noch) das machtvolle Beharren auf der Ziehung von Grenzen.
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Schlagwörter
Zeitschrift
Ausgabe
Erscheinungsvermerk/Umfang
Seiten
232 S.