Siedlungsgeographische Untersuchungen zur Genese der Waldhufensiedlungen im Schweizer und Französischen Jura. Mit einem Ausblick auf die bevölkerungs- und agrargeographische Entwicklung; Textteil, Kartenteil.
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1972
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ZZ
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SEBI: 76/5651
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Zusammenfassung
Es wird untersucht, ob im Jura Siedlungsformen auftreten, die den aus Deutschland geläufigen ''Waldhufensiedlungen'' entsprechen. Die Rückführung der heutigen kleinparzellierten und z.T. bereinigten Fluren bis fast in die Zeit der Siedlungsgründung erlauben die Feststellung, daß solche Anlagen auch im Jura, wenn auch nicht immer in ganz klarer Ausprägung, vorkommen. Während der Typ der Waldhufendörfer der ersten Rodungszeit zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert entstammt, beruhen die gereihten Einzelhöfe einer individuellen bäuerlichen Kolonisation zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert. Zunächst lag die wirtschaftliche Betätigung der Siedler auf der Waldausbeutung sowie einer gemischten Acker-Grünlandwirtschaft; erst später kamen die ländlichen Gewerbe der Spitzenklöppelei und der Uhrenherstellung auf. Die dadurch erreichte wirtschaftliche Blüte konnte gegen die Konkurrenz der Industriestädte nicht bestehen; die Folge war ein starker Bevölkerungsrückgang und die Umwandlung der landwirtschaftlichen Nutzfläche zu einer fast reinen Grünlandwirtschaft.
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Wiesbaden: Steiner (1972), 389, X S., Kt.; Abb.; Tab; Lit.; Zus.; engl. , franz.(phil.Diss.; Freiburg 1972)
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Serie/Report Nr.
Aachener geographische Arbeiten; 5