Illegale Ausländerbeschäftigung in der Bundesrepublik Deutschland.

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Bonn

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ZLB: 99/294-4

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Abstract

Die Expertise kommt zu dem Ergebnis, daß von sehr unterschiedlichen rechtlichen Formen und Graden der illegalen Beschäftigung und Migration auszugehen ist. Es lassen sich aber spezifische Muster erkennen, wie z.B. illegal arbeitende Touristen oder illegal eingereiste Arbeitskräfte. Von besonderem Interesse ist die illegale Pendelmigration, da es sich u.a. aufgrund der verkehrstechnischen Entwicklung um einen neuen Typ der Migration handelt. Ein wichtiges Ergebnis ausgewerteter qualitativer Studien ist, daß die Migranten in der Illegalität zwingend auf soziale Netzwerke angewiesen sind. Diese Studien zeigen, daß sie insbesondere gegenüber Arbeitgebern weitestgehend schutzlos sind. Trotz der hohen Arbeitslosigkeit gibt es einen Markt für illegale Arbeitskräfte. Begründet ist dies in den niedrigen Lohnkosten und im Gefälle von Löhnen und Kaufkraft. In der öffentlichen Diskussion auftauchende Schätzungen über illegale Beschäftigung genügen gewissen wissenschaftlichen Qualitätskriterien oft nicht. Es handelt sich häufig um "politische Zahlen". Zum gesellschaftlichen Problem wird die illegale Ausländerbeschäftigung vor allem durch den Einnahmeverlust im System der sozialen Sicherung. eh/difu

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51 S.

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