"Da war doch noch was?" Der Hort als wenig beachtete Betreuungsalternative zur Ganztagsschule im Grundschulalter.
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
item.page.uri.label
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
item.page.orlis-pc
DE
item.page.orlis-pl
Dortmund
item.page.language
item.page.issn
1436-1450
item.page.zdb
item.page.orlis-av
item.page.type
item.page.type-orlis
relationships.isAuthorOf
Abstract
Die Zahl der Grundschulkinder, die einen Hort nutzen, steigt seit Jahren an. Am 01.03.2015 nutzten gut 451.500 Schulkinder unter 11 Jahren ein Hortangebot. Der Befund steigender Hortnutzungszahlen ist widersprüchlich zur öffentlichen Debatte um den Ganztagsschulausbau. In dieser wurde vielfach konstatiert, dass der Hort mit Beginn des Ausbaus der Ganztagsschulen keine Zukunft mehr habe. Diese Debatte hat ihren Nachhall: Der Hort und seine Entwicklungszahlen werden auch aktuell kaum wahrgenommen. Deutlich wahrgenommen werden indes die Ganztagsschule und deren Ausbau. Hier ist die Bilanz beachtlich, im Schuljahr 2013/14 nutzten bereits 846.450 Grundschulkinder ein solches Angebot. Mit Blick auf den Hort zeigt sich aber, dass dieser in vielen - und in Ostdeutschland sogar in allen Ländern - ein quantitativ zentraler Bestandteil der ganztägigen Bildung, Betreuung und Erziehung ist. Zugleich ist er dort vielfach kein Parallelsystem zur Schule, sondern konstitutiver Bestandteil des schulischen Ganztagsangebots. Dies hat seine Entsprechung in den vorliegenden Daten: Leider ist es nicht möglich, Ganztagsschule und Hort statistisch exakt voneinander zu trennen, um einen tiefen Einblick in die Angebotsstrukturen zu ermöglichen.
Description
Keywords
Journal
KomDat-Jugendhilfe
item.page.issue
Nr. 3
item.page.dc-source
item.page.pageinfo
S. 9-11