Iranisches Leben in Hamburg.

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Hamburg

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ZLB: 97/429

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DI

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Abstract

Als der Iran 1979 seine politische Situation in der sogenannten "Islamischen Revolution" neu gestaltete, flohen viele Iraner, vorwiegend Intellektuelle, in verschiedene Länder Westeuropas. Allen gemeinsam ist, daß nach der Emigration in entsprechend aufnahmewillige Nationen in erster Linie innere Probleme, d. h. innerhalb der dort ansässigen iranischen Gemeinschaft auftraten, die sich bis in die Gegenwart zunehmend verfestigten und verschärften. Der Autor, der als Angehöriger einer dieser Gemeinschaften mit diesen Problemen vertraut ist, untersucht das Leben der Iraner in Hamburg. Dies bot sich um so mehr an, weil Hamburg einige Besonderheiten aufweist. Gerade hier konnten vergleichende Studien betrieben werden, da der Autor die Lebenssituation von Nicht-Flüchtlingen (Händler, Kaufleute, Studenten und Gastarbeiter) der Lage von politisch Verfolgten gegenüberstellen konnte. Es wurden vor allem soziale, kulturelle, psychische und wirtschaftliche Aspekte der Flüchtlinge sowie Veränderungen ihres Lebensstils und ihres Verhaltens in der Familie, der Gemeinschaft und dem Einzelnen gegenüber analysiert. Im Anhang werden 14 Interviews mit Betroffenen und fünf Expertenbefragungen dokumentiert. mabo/difu

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384 S.

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