Öffentliche Freiräume für Kinder als Gegenstand der städtischen Freiraumplanung von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein Beitrag zur Professionsgeschichte der Landschaftsarchitektur in Deutschland.

Cuvillier
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Cuvillier

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DE

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Göttingen

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ZLB: 2009/2129

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DI

Zusammenfassung

Die Arbeit beschäftigt sich mit öffentlichen Freiräumen für Kinder als Gegenstand der städtischen Freiraumplanung in Deutschland. Dabei steht die Entwicklung dieser neuen Planungsaufgabe im gesellschaftlichen Kontext und deren Berücksichtigung innerhalb des sich entwickelnden Berufsstandes der Garten- und Landschaftsarchitekten bzw. seiner fachlichen Vorläufer im Mittelpunkt des Interesses. Die Ausbildung von öffentlichen Freianlagen für Kinder beruhte im Untersuchungszeitraum auf drei grundsätzlichen Gestaltungsanlässen: 1. der Gesundheitsvorsorge und Körperertüchtigung, 2. dem Spiel und 3. der Belehrung und Unterweisung. Je nach den politisch-gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wurden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt und planerisch verwirklicht. Die Gartenkünstler des 19. Jahrhunderts nahmen sich der Gestaltung dieser Freiräume zunächst nur äußerst zögerlich an. Im Zuge der allgemeinen Reformbewegung und der Wandlung des Berufsstandes wurde die Gestaltung von öffentlichen Freianlagen für Kinder im 1. Drittel des 20. Jahrhunderts zu einer der wichtigsten Gestaltungsaufgaben für die sozial orientierten Gartenarchitekten. Die Vielfalt der Lösungen reichte von der freigegebenen Rasenfläche, über den städtischen Spielplatz bis hin zum riesigen modernen Volkspark mit Spiel- und Planschwiesen. Die Zeit des Nationalsozialismus stellte eine Zäsur dar und führte dazu, dass die Schaffung neuer Kinderspielplätze zu einer Randerscheinung wurde und aus der Fachdiskussion der "Gartengestalter" weitgehend verschwand.

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369 S.

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