Vom Hoffnungsträger zum Sicherheitsrisiko. Jugend in der DDR und Jugendpolitik der SED 1949-1961.

Böhlau
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Böhlau

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Köln

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ZLB: 2001/1246

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DI

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Abstract

Zu Beginn der fünfziger Jahre galt die Jugend als die Bevölkerungsgruppe, bei der das SED-Regime die größte Unterstützung fand. Nur wenige Jahre später hatte sich diese Einschätzung ins Gegenteil verkehrt: Die Parteiführung hielt die junge Generation für den politisch unzuverlässigsten und unberechenbarsten Teil der Gesellschaft. Die Studie bietet eine präzise Darstellung der SED-Jugendpolitik von den scheinbar erfolgreichen Ansätzen, die Heranwachsenden für das Regime zu mobilisieren, über den nahezu vollständigen Zusammenbruch der organisierten Jugendarbeit bis zu den daran anschließenden Versuchen der Krisenbewältigung in den Jahren vor dem Mauerbau. Auf der Basis unveröffentlichten Quellenmaterials analysiert der Autor Ziele, Problemdefinitionen und Entscheidungsprozesse in den Führungsgremien und Apparaten von Partei und Staat im Kontext der SED-Generallinie. Er rekonstruiert die Umsetzung von Beschlüssen durch den Monopolverband FDJ und abweichenden Verhaltens staatliche Stellen. Phänomene wie das Engagement Jugendlicher in den christlichen Jungen Gemeinden und die "Republikflucht" werden als Folge wie als Auslöser jugendpolitischer Maßnahmen untersucht. Die Arbeit illustriert den Herrschaftsanspruch des SED-Regimes über die Gesellschaft der frühen DDR und verweist zugleich auf dessen begrenzte Durchsetzbarkeit. difu

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462 S.

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