Von Förderprogrammen zu Mainstreamingstrategien. Migrant/innen als Kunden und Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Eine gemeinsame Fachkonferenz des Gesprächskreises Migration und Integration der Friedrich-Ebert-Stiftung und des DGB Bildungswerks, Bereich Migration & Qualifizierung, am 1. Oktober 2002 in Bonn.

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ZLB: 4-2003/2227

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Vier Beiträge, ein Kommentar und Podiumsdiskussionen der dokumentierten Fachtagung beschäftigen sich mit Migranten als Kunden wie als Beschäftigte des öffentlichen Dienstes. Ein Beitrag geht auf die lokale Praxis der Stadt Essen ein und erläutert das Konzept der interkulturellen Orientierung, das das dritte Leitbild neben den Leitbildern "Großstadt für Kinder" und "Bündnis für Arbeit und Beschäftigung" die Konzernziele der Großstadt Essen bildet. Ein Beitrag gibt aus Sicht der Gewerkschaft ver.di ein Bild von der Vielschichtigkeit der Arbeits- und Lebenssituationen von Migranten im öffentlichen Dienst. Ein politikberatendes wissenschaftliches Institut stellt das Konzept des Gender-Mainstreaming und dessen Anwendung auf die Situation von ethnischen Minderheiten (Cultural-Mainstreaming) und damit seine Erweiterung in Richtung auf Managing Diversity-Prozesse vor. Auf dieses Konzept antwortet ein Kommentar. Weitere Beiträge befassen sich mit fremdenfreundlichen Betrieben und Verwaltungen, liefern Praxisbeispiele (Rheinische Bahngesellschaft AG, Düsseldorf, und Referat für interkulturelle Angelegenheiten, Hannover). goj/difu

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56 S.

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