Wasser kennt keine Grenzen. Kommunale, nationale und internationale Wasserpolitik.

Alternative Kommunalpolitik
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Alternative Kommunalpolitik

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DE

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Bielefeld

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0941-9225

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ZLB: Kws 740 ZB 6736
BBR: Z 555

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Abstract

Die Bundesrepublik Deutschland ist führend in Technologien für die Wasseraufbereitung und -versorgung. Doch die Kosten für die Allgemeinheit steigen, denn die Qualität des Grundwassers und das ökologische Gleichgewicht der Flüsse und Seen sind von Überdüngung, Arzneimittelrückständen und Pestiziden bedroht. Die Verunreinigung der Meere durch Plastikmüll ist ein globales Problem. Die Vereinten Nationen haben die Herausforderungen erkannt und den Schutz des Wassers in zwei Zielen der Agenda 2030 für globale Entwicklung verankert. Deutschland hat sich 2015 verpflichtet, diese Ziele national und global umzusetzen. Aber bei der Umsetzung klaffen noch große Lücken in der deutschen Wasserpolitik, die in dem Beitrag benannt werden: In vielen Regionen werden zu viele Nutztiere auf zu wenig landwirtschaftlicher Fläche gehalten. Die Gülle, die zur Düngung auf die Äcker verbracht wird, verursacht zu hohe Nitratbelastungen des Grund- und Oberflächenwassers. Es ist zu befüchten, dass das neue Düngegesetz nicht ausreichen wird, das Wasser zu schützen. Auch Arzneimittelrückstände aus der Humanmedizin und der Nutztierhaltung gelangen in die Gewässer. Die Spuren lassen sich im Trinkwasser nachweisen. Die globale Bedrohung der Meere durch Plastikmüll braucht einen internationalen Rahmen. Eine internationale Plastik-Konvention könnte diesen Rahmen schaffen. Zur Wasserwirtschaft wird ausgeführt, dass Freihandelsabkommen für die Wasserver- und Abwasserentsorgung ein Risiko in Bezug auf die sozialen, gesundheitlichen sowie ökologischen Standards darstellen. Wasser sollte ein öffentliches Gut bleiben und nicht dem Markt unterworfen werden.

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AKP. Fachzeitschrift für Alternative Kommunalpolitik

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Nr. 3

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S. 30-32

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