Einzelhandelslandschaften in Zeiten der Internationalisierung. Birmingham, Mailand, München.
L.I.S.
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L.I.S.
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DE
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Passau
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ZLB: 2000/2372
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DI
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Zusammenfassung
"All retailing is local" - diesen Merksatz hören Studenten bis zum heutigen Tage, obwohl doch ein Blick in den Wirtschaftsteil einer Tageszeitung (oder in den Modeteil einer Frauenzeitschrift) zeigt, dass dies nicht mehr die ganze Wahrheit sein kann. Wie andere Wirtschaftszweige vor ihm ist der Einzelhandel heute von unübersehbaren Tendenzen zur Internationalisierung erfasst. Das muss auch Auswirkungen auf die räumlich-dingliche Gestalt des Einzelhandels in unseren Städten haben. Die geographische Handelsforschung ist nicht gut beraten, wenn sie in dieser Frage den Standpunkt der Presse übernimmt, wonach die Großen immer die Kleinen fressen, lokale Einzelhändler keine Chance gegen das internationale Kapital haben und Ödnis sich in Europas Geschäftsstraßen ausbreitet. Nichts davon ist empirisch belegt, nichts davon folgt zwingend aus der Theorie. Im Gegenteil: Die anhaltende akademische Debatte über das Verhältnis von Globalisierung und Lokalisierung hat ergeben, dass Internationalisierung mindestens ebenso gut zur Differenzierung wie zur Homogenisierung von Lokalitäten führen kann. Hier setzt das Buch mit seiner vergleichenden Untersuchung an. Theoretische Reflektionen und empirische Befunde aus drei europäischen Metropolen überlagern sich zu einem vielschichtigen Bild lokaler Einzelhandelslandschaften in Zeiten der Internationalisierung und führen zu einer verblüffenden Erkenntnis: Die geographische Handelsforschung muss geographischer werden. difu
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186 S.
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Geographische Handelsforschung; 3