Lebensort Wels. Alltägliche Aushandlungen von Ort, Größe und Massstab in einer symbolisch schrumpfenden Stadt.
Böhlau
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Böhlau
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Wien
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ZLB: Kws 110/21
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DI
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Abstract
Das Buch untersucht mit der oberösterreichischen Mittelstadt Wels eine Stadt "off the map", die nicht im Zentrum der gesellschaftlichen und auch wissenschaftlichen Aufmerksamkeit steht. Ab den 1960er Jahren ein boomender, in die Zukunft gerichteter industriell-moderner Ort, lässt sich Wels heute im Kontext von Kulturalisierungsprozessen als symbolisch schrumpfende Stadt begreifen. Dabei zeigen sich Aushandlungen von Stadt und Land, Größe und Kleinheit, Globalität und Lokalität durch Bewohner und städtische Institutionen, welchen die ethnographische Arbeit nachgeht. Das Buch beschreibt damit gegenwärtig Transformationsprozesse: den Wandel des Verständnisses und der Lebensrealität von Stadt sowie der Anforderungen, die verschiedene Menschen an ihren Wohn- und Lebensort stellen.
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384 S.
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Ethnographie des Alltags; 5