Entscheidungsträger in einer "neuen" Planungskultur. Eine Analyse zur Perzeption und Akzeptanz kooperativer Planungsverfahren.
Selbstverl.
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Selbstverl.
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DE
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Bonn
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BBR: C 26 111
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DI
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Abstract
Der informelle Planungsansatz der kooperativen Planung räumt der Bürgerschaft eine aktivere Rolle als in formal festgelegten Planungsverfahren ein. Die in den kooperativen Verfahren erarbeitete 'Bürgermeinung' zeigt sich jedoch für die formale Planung nicht als Entscheidungsprämisse, sondern nur als ein möglicher Einflussfaktor für die Gestaltung von Planung, die der Handlungsrationalität der Entscheidungstragenden unterstellt ist. Diese orientiert sich an systemerhaltenden Faktoren, wie beispielsweise der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, und ist damit nachvollziehbar, auch wenn sie teilweise eine Interessenberücksichtigung der Bevölkerung ausschließen. Die Ergebnisse der Untersuchung dienen vorrangig einem realitätsnahen Verständnis von Entscheidungsverläufen in der formalen Planung. Aufbauend auf den Erkenntnissen zur 'neuen' Planungskultur, werden die Gründe für die Auswahl und den Einsatz eines kooperativen Planungsverfahrens analysiert. Ausschlaggebend für diesen Schritt ist dabei der informelle Charakter dieser Verfahren, womit der Einsatz kooperativer Planungsverfahren freigestellt und somit im Kontext einer 'klaren' Zweck-Motivation zu sehen ist. Im Rahmen der praktischen Untersuchung werden zwei Fallbeispiele ausgewählt, zu denen Experteninterviews mit den entsprechenden Entscheidungsträgern geführt wurden. Im Mittelpunkt steht der konkrete Umgang mit den Ergebnissen aus dem Bürgergutachten der Hannoverschen Verkehrsbetriebe ÜSTRA AG sowie denen des Heidelberger Verkehrsforums. - (n.Verf.)
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129 S.