Flächen gewinnen durch Innenentwicklung - Ein Aufgabenfeld auch für kleinere und mittlere Kommunen.

Gemeindetag Baden-Württemberg
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Gemeindetag Baden-Württemberg

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Stuttgart

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ZLB: Kws 700 ZB 6762
BBR: Z 333

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Abstract

Die Begriffe Landschaftsverbrauch, Flächenverbrauch und Flächeninanspruchnahme beschreiben die Umwandlung von naturnahen, land- und forstwirtschaftlich genutzten Flächen zu Siedlungs- und Verkehrsflächen. In fast keinem europäischen Land ist in den letzten Jahren soviel Landschaft für Siedlungszwecke in Anspruch genommen worden wie in der Bundesrepublik Deutschland. Die wirkungsvolle Eindämmung der weiteren Flächeninanspruchnahme und der damit verbundenen Versiegelung und Zerschneidung der Landschaft zählt daher in den kommenden Jahren zu den wichtigsten Handlungsfeldern der Kommunalpolitik. Das Leitbild der "Innenentwicklung" steht dem raumgreifenden Wachstum von Siedlungen entgegen. In Baden-Württemberg wurde im Jahr 2009 das Förderungsprogramm "Flächen gewinnen durch Innenentwicklung" aufgelegt. Bisher gab es keine systematischen Erkenntnisse darüber, wie die Kommunen in Baden-Württemberg mit dem Thema Innen- und Brachflächenentwicklung umgehen. In dem Beitrag wird über ein Projekt der Hochschule für öffentliche Verwaltung und Finanzen Ludwigsburg berichtet: In einer repräsentativen Erhebung wurden alle Großen Kreisstädte (01) und Stadtkreise (9) befragt. Gefragt wurde beispielsweise nach dem Zusammenhang von Innenentwicklung und Stadtentwicklungsplanung oder in welcher Form die Innenentwicklung organisiert wird. Zudem wurde danach gefragt, ob Brachflächenentwicklung auch interkommunal angegangen wird. Die Rücklaufquote betrug 60 Prozent. In dem Beitrag werden die Ergebnisse der Befragung vorgestellt. Im Fazit wird festgestellt, dass Innentwicklung in ein Gesamtkonzept der Stadtentwicklung eingebunden sein muss, um erfolgreich zu sein. Außerdem wird darauf hingewiesen, dass die in den Großen Kreisstädten und Stadtkreisen bereits praktizierten Ansätze auch auf kleine und mittlere Kommunen sinnvoll übertragbar sind.

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Die Gemeinde

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Nr. 9

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S. 312-315

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