Arbeitsmarktprobleme als Folge industrieller Monostrukturen. Das Beispiel der Region Schweinfurt.

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DE

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Köln

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0034-0111

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BBR: Z 700
ZLB: Zs 237-4
IRB: Z 1003
IFL: I 378

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Abstract

Die Region Main-Rhön wird von drei Großbetrieben mit Standort Schweinfurt ökonomisch dominiert. Die drei Betriebe sind sich im Hinblick auf Entwicklung, Größe und Produktpalette sehr ähnlich. Sie bilden den Kern einer regionalen Monostruktur, die über lange Jahre hinweg in einem stabilen Zustand verharrte, der den Interessen der Akteure in der Region mehr oder minder weitgehend entsprach. Die Abhängigkeit der regionalen Ökonomie von der Monostruktur führte jedoch in eine Sackgasse der Entwicklung. Aktuelle Konjunktur- und Strukturprobleme haben eine drastisch schrumpfende Beschäftigung zur Folge. Die Krise mit Arbeitslosenquoten von 15 % (bei steil ansteigender Tendenz) wirkt sich besonders problematisch dadurch aus, daß die Stadt Schweinfurt Rekordhalterin bei der Einpendlerquote ist und Erwerbsmöglichkeiten für die gesamte strukturschwache Region bietet. Perspektiven für eine endogene Regionalentwicklung könnten sich allenfalls aus dem Aufbau einer stärker dezentralisierten ökonomischen Struktur ergeben, bei der die Firmen ein Netzwerk aus vielfältigen Beziehungen bilden. Erschwerend für die Umstrukturierung ist jedoch, daß Dienstleistung und Handwerk nur unterproportional am Standort vertreten sind. - (Verf.)

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Raumforschung und Raumordnung

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Nr.6

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S.347-356

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