Thesen zur Glaubwürdigkeit von UVP-Gutachten.

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0933-0690

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IRB: Z 1725
ZLB: Zs 4845-4
BBR: Z 584

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Abstract

Der auf dem UVP-Kongreß 1992 in Freiburg eingebrachte Beitrag geht auf die sich abzeichnende Gefahr ein, daß die Umweltverträglichkeitsprüfung die technokratische Machbarkeit von Umweltvorsorge vorspiegelt, indem sie quasi die Reparaturrezepte für die Folgen eines Eingriffs liefert. In zehn Thesen wird offengelegt, welchen Ansprüchen eine Umweltverträglichkeitsuntersuchung genügen muß und wie sich in diesem Zusammenhang die Rolle des Gutachters darstellt. Es wird betont, daß der Gutachter gehalten ist, für jedermann nachvollziehbare Bewertungen vorzunehmen, die als solche kenntlich sind. Die Projektträger, vor allem die Behörden, dürfen sich nicht hinter den scheinbar naturgesetzlich notwendigen Schlußfolgerungen eines Gutachtens verstecken, vielmehr ist eine eigene, politische Wertung zu fordern. In diesem Zusammenhang wird auch eine Tendenz erkennbar, die wirklich entscheidungsrelevanten Bewertungen in einem Wust von erhobenen Daten untergehen zu lassen. Planungsalternativen zu prüfen ist nicht unabdingbarer Bestandteil jeder UVP. Zu fordern ist aber, daß die Nullvariante, der Verzicht auf ein Projekt, vom Gutachter ernsthaft geprüft wird. Öffentlichkeitsbeteiligung ist im Sinne einer Beteiligung an der Diskussion um die Bewertungen zu verwirklichen. (wb)

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UVP-Report

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Nr.2

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S.60-63

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