Identifikation von Risikogruppen in jugendhilferechtlichen Kontexten. Eine Untersuchung zur Qualität und Anwendbarkeit des Screening psychischer Störungen bei Jugendlichen (SPS-J) als diagnostisches Instrument zur Bestimmung der Zielgruppen sekundärer Kriminal- und Gewaltprävention.
wvb, Wiss. Verl.
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wvb, Wiss. Verl.
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DE
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Berlin
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ZLB: R 427/83
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FO
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Zusammenfassung
Die Thematik der hier vorliegenden Monographie ist im Überschneidungsfeld von klinischer Psychologie, Entwicklungspsychologie, Psychodiagnostik, Kriminologie und Präventionsforschung angesiedelt. Im Mittelpunkt der Analysen stehen ein Screeningverfahren - der SPS-J - und die Frage, inwieweit dieses Instrument Qualitäten aufweist, die seinen Einsatz als diagnostisches Instrument im Bereich sekundärer Kriminalprävention erlauben. Mit dem SPS-J wird ein ökonomisch einsetzbares, auch im deutschen Sprachraum vorliegendes, standardisiertes und normiertes Testverfahren vorgestellt und auf Basis repräsentativer Dunkelfelddaten auf seine Eignung zur Identifikation von Risikogruppen im Bereich der - über die Normalität jugendlichen Fehlverhaltens hinausgehenden - schweren Formen und Jugenddelinquenz und Gewalt untersucht. Basierend auf diesen Befunden wird eine Kurzform abgeleitet, mit der ökonomisch Zielgruppen sekundärer Präventionsmaßnahmen zuverlässig eingegrenzt werden können. Abseits des jugendhilferechtlichen und jugendstrafrechtlichen Kontextes ist damit auch die gezielte Risikogruppenbestimmung im schulischen Bereich als mögliches Einsatzfeld angesprochen.
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Seiten
160 S.