Schulschließungen im ländlichen Raum - Beginn oder Endpunkt einer demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Abwärtsspirale?

Springer VS
Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Springer VS

item.page.orlis-pc

DE

item.page.orlis-pl

Wiesbaden

item.page.language

item.page.issn

item.page.zdb

item.page.orlis-av

ZLB: Kws 175/120

item.page.type-orlis

Abstract

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welchen Verlauf die demografische, wirtschaftliche und teilweise auch soziale Entwicklung einer Gemeinde nimmt, nachdem es hier zu einer Schulschließung kam. Hintergrund ist eine Untersuchung der AutorInnen, die sich auf Basis statistischer Daten mit den sozialen und wirtschaftlichen Konsequenzen von Kleinschulschließungen in Österreich beschäftigte. Um die Daten angemessen interpretieren zu können, werden Gemeinden in einer Region verglichen: Gemeinden, in denen die allerletzte Schule schloss, werden Gemeinden gegenübergestellt, die ebenfalls eine Schule schließen mussten, die aber noch eine Schule im Ort haben. Auf diese Weise wird die Entwicklung von 14 Gemeinden in fünf Regionen analysiert, welche zwischen 2001 und 2008 von einer Schulschließung betroffen waren. Die Ergebnisse zeigen, dass die meisten der von Schulschließungen betroffenen Gemeinden v. a. aufgrund der Abwanderung, weniger aufgrund des Geburtenrückgangs Bevölkerungsverluste hinnehmen mussten und müssen und dass die wirtschaftliche Lage keineswegs die negativen demografischen Entwicklungen widerspiegelt. Ob die Schule weiterhin ein Art soziales Zentrum darstellt, hängt wesentlich von der Art der Weiternutzung ab.

Description

Keywords

Journal

item.page.issue

item.page.dc-source

item.page.pageinfo

S. 139-167

Citation

item.page.dc-subject

item.page.dc-relation-ispartofseries

Lernumweltforschung; 18