Hüter von Traditionen und Labore der Zukunft: Welterbe-Städte setzen Impulse. Empfehlung des Kulturausschusses des Deutschen Städtetages.

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EDOC

Abstract

Die Anerkennung einer Altstadt oder eines Stadtteils als UNESCO-Weltkulturerbe ist die höchste internationale Auszeichnung für den Erhalt einer historischen Stadt. Die Auszeichnung eröffnet neue wirtschaftliche Perspektiven, kann aber auch zu Belastungen führen, z. B. durch eine hohe Nutzungsintensität und eine große Zahl von Besucherinnen und Besuchern. Aus der Auseinandersetzung mit diesen Fragestellungen ergeben sich neue Impulse für eine integrierte Stadtentwicklung, von denen auch Städte profitieren können, die nicht Welterbe sind. Ziel ist es, dass eigene Profil als Stadt zu schärfen, eine gemeinsam getragene Stadtidentität zu entwickeln, die auch europäische und globale Bezüge hat und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen wie Globalisierung, Klimawandel, Zuwanderung und sozialer Segregation kommt solchen Prozessen eine hohe Bedeutung zu. Der Deutsche Städtetag schildert in diesem Papier die Herausforderungen der Weltkulturerbe-Städte und fordert eine Verstetigung der finanziellen Förderung sowie eine Weiterentwicklung der Welterbe-Koordinierung ein.

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