Sozialer Protest gegen das napoleonische Herrschaftssystem. Äußerungen der Bevölkerung des Großherzogtums Berg 1808- 1813 aus dem Blickwinkel der Obrigkeit.

Mainz
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Aachen

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ZLB: 96/3678

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DI

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Am 12.7.1806 wurde in Paris mit der Unterzeichnung der Rheinbundakte durch vier Kurfürsten und zwölf Fürsten des Heiligen Römischen Reichs Deutscher Nation der Rheinbund gegründet. Dieser unter Druck des französischen Kaisers Napoleon I. zustande gekommene Zusammenschluß des "DrittenDeutschland" versetzte dem Reich, das seit dem französisch- preußischen Separatfrieden von Basel (1795) in einem offenkundigen Auflösungsprozeß begriffen war, den unmittelbaren Todesstoß. Durch den Übergang zur französischen Herrschaft wurden also die Menschen in nahezu allen Lebensbereichen mit einem neuen, ihnen bis dahin völlig fremden Rechts-, Verwaltungs- und Wirtschaftssystem konfrontiert. Diese napoleonische Fremdherrschaft führte in dem Großherzogtum Berg allmählich zu wachsender Opposition eines Großteils der Bevölkerung. Ziel der Arbeit ist es, einerseits die Ereignisse im einzelnen herauszuarbeiten und zu bewerten, die zu dem sozialen Protest der Bevölkerung führten; andererseits wird untersucht, inwieweit das napoleonische Regime zur Bildung einer "öffentlichen Meinung" beitrug. In der Arbeit wird in besonderen Maße auf schichtenspezifische Unterschiede (Beamte, Adel, Bauern etc.) eingegangen. Diese von der Forschung bislang vernachlässigte Erscheinung des sozialen Protests wird hier aufgearbeitet, und zwar bis zum Aufstand im Frühjahr 1813 und zur Aburteilung der Aufständischen. sg/difu

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ca. 180 S.

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