Rückläufige Verkehrsmengen?! Welche Konsequenzen zieht die Regionalplanung für ihr funktionales Straßennetz? Das Beispiel Mittelthüringen.
Heymann
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Heymann
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DE
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Köln
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0034-0111
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ZLB: 4-Zs 237
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378
BBR: Z 700
IRB: Z 1003
IFL: I 378
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Abstract
Der Beitrag untersucht, inwiefern das raumordnerische Instrument der Funktionalen Straßennetze unter den Vorzeichen des demographischen Wandels neu justiert werden muss. Anhand der Planungsregion Mittelthüringen wird zunächst beispielhaft analysiert, ob Schrumpfung und Überalterung der Bevölkerung auf die Verkehrsmengen durchschlagen oder aber von anderen Faktoren kompensiert werden. Dabei zeigt sich, dass der Straßenverkehr tatsächlich nicht mehr grenzenlos wächst, sondern vielmehr in manchen Gebieten zwischen 1995 und 2000 schon rückläufig war. Für die Zukunft zeichnet sich ein weiteres Wachstum im Wesentlichen nur noch für die Verbindungen mit europäischer Bedeutung ab, während vor allem im dünn besiedelten ländlichen Raum mit einer Abnahme der Verkehrsmengen zu rechnen ist. Für die Autoren leitet sich unter den gegebenen demographischen und finanziellen Bedingungen daraus ab, dass die Regionalplanung künftig nicht mehr im großen Stil Ausbaumaßnahmen für alle Kategorien des Funktionalen Straßennetzes fordern kann und sollte (so wie das bislang in Mittelthüringen der Fall war), sondern sich mit Fragen der Verkehrsmengenentwicklung auseinandersetzen muss. difu
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Raumforschung und Raumordnung
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Nr. 6
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S. 412-422