Strategien der präventiven Stadterneuerung. Weiterentwicklung von Strategien der Sanierung, des Stadtumbaus und der Sozialen Stadt zu einem Konzept der Stadtpflege für Berlin.

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Dortmund

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ZLB: 2005/404
IFL: 1983 B 0410 - 119

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Abstract

Stadterneuerung war durch wechselnde Leitbilder in der Stadtentwicklung geprägt. In den 1970er Jahren vollzog sich ein Wandel zur behutsamen, bestandsorientierten Stadterneuerung, die in den 1990er Jahren durch ein sozial orientiertes und integriertes Quartiermanagement (Soziale Stadt) erweitert wurde. Seit 2000 beginnen aufgrund zunehmender Wohnungsleerstände vor allem in den neuen Bundesländern Ansätze des Stadtumbaus. Trotz dieser Erneuerungsbemühungen befinden sich viele Städte in einer Krise: Abwanderung, soziale Polarisierungen in benachteiligten Quartieren, Finanzmangel. Der Autor untersucht angesichts dieser Herausforderungen die drei Erneuerungsstrategien Sanierung, Stadtumbau und Soziale Stadt theoretisch sowie am Beispiel der Stadt Berlin, die wie keine andere Stadt im Fokus unterschiedlichster Erneuerungsaufgaben steht. Mit dem Konzept der Stadtpflegeplanung, das sich daraus ableitet, wird die Bestandsentwicklung als eine Hauptaufgabe der Stadtentwicklung formuliert. Die darin zueinander ins Verhältnis gesetzten Erneuerungsstrategien werden hierbei um eine präventive Strategie der Stadtpflege erweitert: Stadterneuerung soll als Daueraufgabe verstanden werden, die auch langfristig sozialräumlichen Benachteiligungen entgegenwirkt. difu

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240 S.

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Dortmunder Beiträge zur Raumplanung. Blaue Reihe; 119