Gärten und Spielplätze - Orte privater Reproduktionsarbeit.

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Hannover

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ZLB: 98/255-4

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Abstract

In der Studie interessiert weniger, wie die Kinder den Gang auf den Spielplatz erleben, sondern wie die erwachsenen Begleitpersonen diese Aufgabe wahrnehmen. Dahinter steht die Frage, welchen Beitrag die baulich-räumlichen Gegebenheiten für die Bewältigung der privaten Reproduktionsarbeit leisten. Dabei geht es zunächst darum, aufzuzeigen, daß zwischen der sozialen Lage von Frauen mit kleinen Kindern und der in Bezug auf ihre Bedürfnisse mangelnden räumlichen Organisation offenbar ein Zusammenhang besteht. Im Anschluß daran wird festgestellt, wie Frauen mit kleinen Kindern in verdichteten, innenstadtnahen Gründerzeitvierteln sowie in Einzel- und Reihenhausgebieten die Spielumfeld- und Spielplatzqualitäten beurteilen. Ansatzpunkte zu verbesserten Qualitäten liegen z.B. in der Gestaltung der Höfe in den Gründerzeitvierteln, in der Verkehrsberuhigung und in anderen Verbesserungen wie der Einrichtung von für Kinder erreichbare Klingelknöpfen. Auch bei neueren Bauprojekten ist die Diskrepanz zwischen der Aufmerksamkeit für den Gebauten und der für Freiraum und Spielplätze augenfällig. eh/difu

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ca. 300 S.

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Beiträge zur räumlichen Planung; 49