Bürgerproteste gegen Windkraft in Deutschland. Organisation und Handlungsstrategien.

Steiner
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Steiner

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Stuttgart

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0303-2493

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ZLB: Kws 155 ZB 6802
BBR: Z 703
IFL: Z 0073

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Abstract

In den letzten Jahren häufen sich lokale Proteste gegen Infrastrukturprojekte. Unabhängig davon, ob neue Bahnhöfe oder Stromtrassen gebaut werden sollen, formiert sich lokaler Widerstand. Gerade auch Windkraftprojekte stehen zunehmend in der Kritik. Der Beitrag analysiert vergleichend zwei lokale Fälle von Bürgerprotesten gegen Windkraft. Empirische Grundlage sind qualitative leitfadengestützte Interviews und Gruppendiskussionen. Welche Kontextbedingungen bestehen für Proteste? Welche Organisationsstrukturen, Strategien und thematischen Schwerpunkte weisen lokale Bürgerinitiativen auf? Es kann gezeigt werden, dass Bürgerinitiativen (BI) klare Ziele und Konzepte formulieren und unterschiedliche Handlungsstrategien verfolgen. Dabei bestimmen neben direkter Betroffenheit am Wohnort viele andere Beweggründe den Protest. Insbesondere kritisieren die Engagierten das "Verantwortungsvakuum", das die Politik in ihren Augen hinterlässt. Die BIs verstehen sich als Vermittler zwischen Politik und Bevölkerung und sehen sich selbst in der Rolle, Verantwortung für ihren Nahbereich zu übernehmen.

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Nr. 6

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S. 669-679

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