Ganz ähnlich oder ganz anders? Kinder mit Migrationshintergrund in der Kindertagesbetreuung.
Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
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Arbeitsstelle Kinder- und Jugendhilfestatistik
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DE
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Dortmund
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1436-1450
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Abstract
Vor dem Inkrafttreten des uneingeschränkten Rechtsanspruchs auf einen Platz in der Kindertagesbetreuung für alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr, hatten insbesondere Kinder von erwerbstätigen Eltern bessere Chancen bereits vor ihrem dritten Geburtstag ein frühkindliches Bildungsangebot zu besuchen. Vor dem Hintergrund, dass in Familien mit Migrationshintergrund seltener beide Elternteile erwerbstätig sind als in Familien ohne Migrationshintergrund, war die Wahrscheinlichkeit, eine Kita oder eine Tagespflege zu besuchen, für Kinder mit Migrationshintergrund insbesondere in Regionen mit knappen Platzkapazitäten damit geringer. Darüber hinaus werden den Familien mit Migrationshintergrund allerdings einerseits auch abweichende Haltungen, z.B. hinsichtlich ihrer Erziehungsvorstellungen zugesprochen, was zu einer abweichenden Nutzung freiwilliger Bildungsangebote führen kann, auch wenn alle Familien den gleichen Rechtsanspruch haben. Andererseits werden auch strukturelle Ursachen, beispielsweise bei der Vergabe von Kita-Plätzen, diskutiert, die zu unterschiedlichem Nutzungsverhalten führen. Inwieweit dies für die Angebote der frühkindlichen Bildung zutrifft, wird nachfolgend für Kinder, von denen mindestens ein Elternteil ausländischer Herkunft ist, anhand der Inanspruchnahmequote, dem Beginn der institutionellen Betreuung, der genutzten Betreuungsform und dem Betreuungsumfang untersucht.
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KomDat-Jugendhilfe
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Nr. 3
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1-5