Situationen der Ausländerinnen. Fachtagung am 19.-21.9.1980 in Berlin-West.
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SEBI: 82/247
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Zusammenfassung
In der aktuellen Diskussion über die Probleme der zweiten und dritten Ausländergeneration bleibt leicht eine besonders benachteiligte Gruppe aus dem Blickfeld: Die Frauen, darunter insbesondere die türkischen Frauen.Bedingt durch das in den ländlichen Herkunftsgebieten der Türkei noch ausgeprägte hierarchische Gefälle zwischen Mann und Frau und die rigide Trennung von "Männerwelt" und "Frauenwelt" geraten die Frauen in unserem Kulturkreis häufig in eine extreme Isolation.Sie entbehren die ihnen vertrauten dörflichen "Frauengemeinschaften", weil sie hier auf eine ihnen fremde Struktur der Kleinfamilie beschränkt werden, was meist zugleich die Beschränkung auf die Wohnung bedeutet.Geringe oder keine Kenntnisse der deutschen Sprache und häufig auch Analphabetismus verhindern außerdem die Kontaktaufnahme mit der neuen Umwelt.Auf die Dauer kann diese Situation auch eine soziale Distanz zwischen Müttern und Kindern bewirken, denn Kinder stellen sich durch vermehrte Kontakte mit der Außenwelt zwangsläufig schneller auf die neuen Verhältnisse ein. difu
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Ausländerin, Situationsbericht, Integration, Maßnahmenkatalog, Sozialarbeit, Ausländer, Frau
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München:Minerva (1981), 137 S., Tab.; Lit.; Reg.
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Ausländerin, Situationsbericht, Integration, Maßnahmenkatalog, Sozialarbeit, Ausländer, Frau
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Beiträge des Instituts für Zukunftsforschung; 17