Metaphern im Diskurs um den Klimawandel. Wie Sprache den Zugriff auf Kontrolle verspricht.

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Flensburg

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Die Arbeit versucht vier zentrale Fragestellungen zu beantworten: (1) Welche Metaphern lassen sich in schriftlichen Handlungsempfehlungen für den Umgang mit dem Klimawandel in drei den Diskurs prägenden Akteursgruppen (eine Gruppe politischer Beratungsakteure an der Schnittstelle zwischen Klimawissenschaft und Politik, Akteure der Wirtschaft und Akteure, die der Postwachstumsbewegung angehören) identifizieren? (2) Welche Metaphern finden sich in gesprochener Sprache bei der Beschreibung der sozial-ökologischen Transformation? (3) Inwiefern unterscheiden sich die Akteursgruppen in der Verwendung von Metaphern? (4) Auf welche Logiken, Konzepte und Weltsichten verweisen diese Metaphern und wie wirken sie auf die Konstruktion von Handlungsideen? Teil der Analyse in diesen Akteursgruppen sind jeweils zwei Positionspapiere, die Maßnahmen um den Klimawandel beschreiben und jeweils fünf Interviews zu einer spezifischen Vorstellung vom Umgang mit dem Klimawandel, der sozial-ökologischen Transformation zur Nachhaltigkeit, die sich mit einer weitreichenden Veränderung der Lebensstile befasst und bisher noch nicht sprachlich analysiert wurde. Die methodische Grundlage stellt dabei die systematische Metaphernanalyse dar.

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268 S.

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