Rom ist anders. Analyse der Wohnsiedlungsentwicklung im 20. Jahrhundert.

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Dortmund

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ZLB: 2007/2044

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DI

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Abstract

Rom hat im Vergleich mit Metropolen ähnlicher Größenordnung über etliche Jahrzehnte eine geringere Expansion über die jahrhundertealten Stadtgrenzen hinaus erfahren. Die Genese und der Wirtschaftscharakter sind sehr verschieden im direkten Vergleich mit anderen Großstädten. Wachstum geschah bis spät in die 1960er Jahre hinein durch Nachverdichtung von innerstädtischen Lagen innerhalb der Aurelianischen Stadtmauer. Motor der Stadtausdehnung war nie industriell motiviertes Wachstum, sondern Rom blieb im Kern eine Verwaltungs- und Dienstleistungsmetropole. Anders als im innerstädtischen Bereich verlief die Stadterweiterung Roms spärlich und ohne kontextuelle vorausschauende Planung. Entstanden sind dann im 20. Jh. in der Peripherie eher autistisch anmutende, unterschiedliche Quartiere, ohne einen eigenen städtischen Zusammenhang zu generieren. Der exemplarische Vergleich mit anderen europäischen Orten zeigt, dass die jeweils vorherrschende internationale Ausprägung der Siedlungs- und Wohnungsbauleitbilder nur bedingt auf Rom anwendbar sind. difu

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138 S.

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Städtebau. Studien; 1