Ein Kick für die Umwelt. Abschlussbilanz der Fußball-WM in Deutschland.

Deutscher Fachverl.
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Deutscher Fachverl.

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Frankfurt/Main

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0933-3754

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ZLB: 4-Zs 5887
BBR: Z 551

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Abstract

Das Umweltkonzept 'Green Goal' der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 sollte erstmals dafür sorgen, dass die Stadien ihren Energie- und Wasserverbrauch um 20 Prozent senken, die Energieeffizienz steigern und Erneuerbare Energien nutzen. Außerdem sollten die Abfallmengen um 20 Prozent reduziert werden. Zudem sollte die Weltmeisterschaft 2006 die erste "klimaneutrale" Großveranstaltung werden. Das Öko-Institut und das Organisationskomitee der WM haben abschließend untersucht, ob die Umweltziele erreicht worden sind. In dem Beitrag sind die Ergebnisse der Untersuchung zusammengefasst. Insbesondere im Abfallbereich war das Umweltkonzept erfolgreich. Es entstanden 1.494 Tonnen Abfall. Insgesamt haben Mehrwegsysteme und andere Maßnahmen zur Abfallvermeidung die gesamte Abfallmenge um etwa 305 Tonnen beziehungsweise 17 Prozent gemindert. Auch beim Klimaschutz war das Umweltkonzept erfolgreich: 92.000 Tonnen nicht vermeidbare Treibhausemissionen wurden durch drei Klimaschutzprojekte kompensiert. Weniger erfolgreich fällt die Energiebilanz aus: Insgesamt kamen die Stadien nur auf eine Energieeinsparung von 17 Prozent statt der veranschlagten 20 Prozent. difu

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Entsorga-Magazin

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Nr. 11/12

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S. 22

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