Zur künftigen Entwicklung des Anfalls von Hausmüll in Deutschland.

Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung
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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung

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Berlin

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0012-1304

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IRB: Z 1120
ZLB: Zs 457-4
BBR: Z 107

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Abstract

Oberstes Ziel der abfallrechtlichen Regelungen in Deutschland ist die Vermeidung von Abfällen. Soweit dies nicht erreichbar ist, genießt die stoffliche Verwertung (Recycling) Vorrang vor allen anderen Behandlungsalternativen, zu denen auch die energetische Verwertung gehört. Im Rahmen eines vom Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) geförderten Projekts zur Entwicklung von Instrumenten für Klimagasreduktionsstrategien (IKARUS) hat das DIW u.a. die künftig anfallenden Mengen des energetisch nutzbaren Hausmülls geschätzt. Unter Berücksichtigung der künftigen Entwicklung der Bevölkerung sowie der bisherigen und in Zukunft absehbaren Müllmenge dürfte die Menge an energetisch nutzbarem Hausmüll von 34,7 Mio. t im Jahre 1990 bis zum Jahre 2005 noch leicht steigen, und zwar auf 36,4 Mio. t, danach aber bis zum Jahre 2020 mit 34,5 Mio. t wieder auf das Ausgangsniveau zurückgehen. Gemessen an der gegenwärtigen Primärenergieversorgung in Deutschland würde dies einem Beitrag von rund 2 vH entsprechen. Sofern keine nachhaltig wirksamen Maßnahmen zur Müllvermeidung ergriffen werden, die Rückgewinnung von verbrauchtem Verpackungsmaterial nicht weiter gesteigert wird und die gegenwärtig genutzte Deponiekapazität auch langfristig bereitgestellt werden kann, wäre zur energetischen Verwertung der verbleibenden Abfallmengen der Bau von zusätzlichen Müllverbrennungsanlagen mit einer Jahreskapazität von insgesamt 1,7 Mio. t erforderlich.

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Wochenbericht

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Nr.35

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S.618-621

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