Grundeinkommen vs. Kombilohn: Beschäftigungs- und Finanzierungswirkungen und Unterschiede im Empfängerkreis.

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Köln

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0945-490X

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ZLB: 2008/1571

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Abstract

In der ökonomischen Literatur wird oft argumentiert, dass Kombilohnmodelle und Grundeinkommenskonzepte im Prinzip nur Varianten einer negativen Einkommenssteuer seien. Dabei wird oft übersehen, dass diese Konzepte sehr unterschiedliche Gruppen der Bevölkerung einbeziehen. Der Beitrag bietet einen empirischen Vergleich der Bezugsgruppen dieser Konzepte. Es wird gezeigt, dass der Übergang zu einem selbst restriktiv ausgestalteten Grundeinkommen die Zahl der Transferempfänger gegenüber dem Status quo ungefähr verdoppelt würde. Beim Kombilohn würde die Zahl der Transferempfänger hingegen nur um rund zehn Prozent ansteigen. Das hat Folgen für die Finanzierbarkeit und die Beschäftigungswirkungen. Das zentrale Resultat der Analyse lautet, dass der Unterschied im Empfängerkreis letztlich die Ursache dafür darstellt, dass Kombilohnkonzepte finanzierbar sind und positive Beschäftigungswirkungen entfalten können, während Grundeinkommenskonzepte entweder nicht finanzierbar sind, oder, wegen der erforderlichen Gegenfinanzierung, negative Beschäftigungswirkungen entfalten.

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22 S.

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FiFo-CPE Discussion Papers. Finanzwissenschaftliche Diskussionbeiträge; 07-9