Entwicklungsmotor oder Stadtzerstörer? Berliner Einzelhandel im Umbruch. Stadtforum Berlin 2020.

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Berlin

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ZLB: 4-2006/2549

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Bei stagnierender Kaufkraft wächst die Verkaufsfläche weiter. Die schwierige Lage des Einzelhandels wird sich weiter verschärfen. Insbesondere der mittelständische Handel steht weiterhin vor großen Aufgaben der Umstrukturierung, die zum erheblichen Teil innerbetrieblich und überbetrieblich vom Handel selbst gelöst werden müssen. Dabei werden in Zukunft mit Blick auf den Alterungsprozess der Gesellschaft bzw. der daraus entstehenden Nachfrage nach wohnungsnaher Versorgung auch dem großflächigen nicht-zentrenintegrierten Einzelhandel schwierigere Zeiten prophezeit. Insgesamt müssen alle Akteure zur Kenntnis nehmen, dass Kundenverhalten nicht direkt steuerbar ist. In Berlin gibt es nicht nur einen breiten Konsens über die Ziele der Einzelhandelsentwicklung, sondern auch über vorhandene Strategien und Instrumente. Der Ruf nach Steuerung und das Bekenntnis zur Planung (Stadtentwicklungsplan Zentren, Zentrenatlas, bezirkliche Zentrenkonzepte etc.) waren im Stadtforum sehr deutlich hörbar. Ebenso deutlich wurde, dass das Leitbild der "Europäischen Stadt", das Bekenntnis zur inneren Stadt, auf breiter Basis getragen wird und dass es bei den Akteuren im Handel eine große Bereitschaft zur Übernahme einer Mitverantwortung und zur Zusammenarbeit mit der öffentlichen Hand gibt. fu/difu

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54 S.

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