Politisierung der Alpen. Umweltbewegungen in der Ära der Europäischen Integration (1970-2000).
Böhlau
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Böhlau
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DE
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Köln
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ZLB: Kws 250,3/8
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DI
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Abstract
Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert gelten die Alpen als schützenswert. Naturschützer*innen und Landschaftsschützer aus den Städten im "Flachland" versuchten, die Flora und Fauna sowie das Landschaftsbild in den Alpen zu konservieren - bis in den 1980er Jahren junge Aktivisti*innen aus den Alpenregionen selbst begannen, die wirtschaftlichen Entwicklungen im Alpenraum vor dem Hintergrund der "Grenzen des Wachstums" zu hinterfragen. Sie forderten Selbstbestimmung über ihren Lebens- und Wirtschaftsraum mitsamt seiner Naturschönheit und kulturellen Eigenständigkeit. Ihre Debatten standen im Kontext der Diskussionen über die Rolle der Alpen als "Naturraum" in Europa und waren eng verwoben mit dem Prozess der Europäischen Integration. Rasch wurden die Alpen zum Europäischen Politikum. Das Buch bettet diese Politisierung(en), ihre Akteurinnen und Akteure, die transnationalen Netzwerke und Diskurse in ihre Geschichte ein.
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Umwelthistorische Forschungen; 9