Zukünftige Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs.
E. Schmidt
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E. Schmidt
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DE
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Berlin
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0340-4536
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241262-7
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ZLB: Kws 335 ZB 6808
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Abstract
Trotz der Erhöhung der GVFG- und Regionalisierungsmittel reichen die aktuellen Finanzmittel bei weitem nicht aus, um den für das Erreichen der Klimaschutzziele notwendigen Ausbau und Betrieb eines verlässlichen ÖPNV zu finanzieren. Da die Zahlungsbereitschaft der Nutzenden begrenzt ist und eine überproportionale Erhöhung der Fahrpreise eine weitere Verlagerung vom MIV auf den ÖPNV erschwert, können die zusätzlichen Mittel nur aus den Haushalten von Bund, Ländern und Kommunen sowie durch neue Finanzierungsquellen bereitgestellt werden. Besonders die Kommunen sind Schlüsselakteure bei der Umgestaltung des Verkehrssystems. Sie verfügen jedoch häufig weder über ausreichende Finanzmittel noch über geeignete eigene Finanzierungsinstrumente, um diese Mittel zu generieren. Von daher sollten Bund und Länder den Rechtsrahmen anpassen, damit die Kommunen zweckgebundene Beiträge und Gebühren von Nutznießern des ÖPNV erheben/können. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung einer Nutznießerfinanzierung existieren sowohl etablierte Instrumente aus dem Ausland als auch Ansätze aus Modellprojekten in Deutschland. Damit auch tatsächlich zusätzliche Mittel in den ÖPNV fließen, sollte der ÖPNV zudem eine kommunale Pflichtaufgabe werden, dessen Beförderungsqualität durch räumlich differenzierte, bundeseinheitliche Standards gewährleistet wird.
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Verkehr und Technik : V + T ; Organ für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
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3
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75-79