Öffentliche Stadträume und neue Freiräume.
Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung
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DE
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Bonn
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0303-2493
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ZLB: 4-Zs 2548
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
BBR: Z 703
IFL: Z 0073
IRB: Z 885
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Abstract
Der Diskurs über öffentliche Räume hat sich während der letzten Jahre von pessimistischen "Verlustszenarien" hin, zu einer Debatte über die vielschichtigen Probleme und Potenziale in diesen Stadträumen geöffnet. Die zwischenzeitlich verbreitete Verkürzung auf "Privatisierung" und "Funktionsverlust" ist nicht mehr haltbar. Vielmehr ist von Funktionswandel und Differenzierung in bestehenden Stadträumen auszugehen und mit der Entstehung neuer Freiräume umzugehen. Es bilden sich vielfältige Überlagerungen und Übergänge zwischen privater und öffentlicher Raumnutzung heraus. Damit sind wiederum Konflikte zwischen privaten Ansprüchen und Gemeinwohlinteressen am öffentlichen Raum verbunden. Mittlerweile ist das Bewusstsein über die Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit der Entwicklungen gewachsen. Vielfalt und Dynamik in öffentlichen Räumen, Bedeutung und. Komplexität dieses städtebaulichen Aufgabenfeldes treten wieder deutlicher zu Tage. Vor diesem Hintergrund hat das BBR in den vergangenen Jahren verschiedeneAktivitäten zum Themenkomplex "öffentliche Räume und neue Freiräume in der Stadt" eingeleitet: 2002 wurde eine Studie zum "öffentlichen Raum" abgeschlossen und gemeinsam mit der Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung (DASt) die Fachtagung "Öffentlicher Raum und Stadtgestalt" veranstaltet. Seit Ende 2003 läuft ein Forschungsprojekt "Zwischennutzung und neue Freiflächen". Mittelbar haben die öffentlichen Stadträume im BBR auch früher bereits eine Rolle gespielt, nicht zuletzt im Zusammenhang mit den übergreifenden Themen des Stadtumbaus sowie der Stadt und Baukultur. In dem Beitrag werden Zwischenerkenntnisse resümiert und Ausblicke auf künftige Herausforderungen für Stadtentwicklung und Städtebau gegeben. Zunächst wird das Spektrum von Stereotypen und Unübersichtlichkeiten im Zusammenhang mit den öffentlichen Räumen entfaltet. Im Weiteren werden Orientierungen und Schwerpunkte umrissen sowie Leerräume und neue Freiräume skizziert. Schließlich werden neue Handlungsspielräume und unbewältigte Forschungsaufgaben angerissen. difu
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Informationen zur Raumentwicklung
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Nr. 11/12
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S. 699-706